Seit Urzeiten ist bekannt, dass der Mensch und auch alle anderen Lebewesen nicht alleine durch ihre physischen Körper definiert werden können. Schon die indische Metaphysik kannte ätherische und astrale feinstoffliche Energiehüllen des Körpers. Im Mittelalter wurde in Europa bereits ein Astralleib beschrieben. Nach den Upanishaden, den altindischen Lehrschriften, ist dieser Energiekörper ausgedehnter als der physische Körper und besteht aus fünf Hüllen (Koshas) und dem spirituellen Kern (Atman).
Direkt zugänglich für uns ist zunächst die sichtbare und begreifbare Materie, unser physischer Körper. Die nächste energetische Struktur gehört bereits zur feinstofflichen Aura. Man nennt sie Pranamaya Kosha. Sie stellt als Prana, Qi, Odem oder Lebenskraft unsere Vitalenergie dar. Genau diese Schicht können Sie oder ein Therapeut durch die heilende Impulse der Akupressur, der Mudras oder des Heilströmens (Jin Shin Jyutsu) direkt beeinflussen. Dadurch entsteht eine harmonisierende Wirkung auf Körper und Geist.
Da die feinstofflichen energetischen Hüllen den physischen Körper durchdringen und sich auch wechselseitig beeinflussen, stärken die heilsamen Griffe die Selbstheilungskräfte, die in jedem von uns schlummern – und nur geweckt werden müssen. Mit den richtigen Griffen steht uns ein sehr großes Potential zur Verfügung, um uns besser zu fühlen und Leiden oder Schmerzen zu lindern.

Die Akupressur stammt aus der der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und ist mehr als 5000 Jahre alt. Der „Gelbe Kaiser“ Huang Di postulierte etwa 2700 vor Christus ein feinstoffliches, energetisches System, das den ganzen Körper umfasst: Diese fließende Lebensenergie Qi steht stets in einem direkten Bezug zu den inneren Organen und fließt über 12 Energieleitbahnen – Meridiane genannt – harmonisch durch den ganzen Körper.
Krankheiten und die dadurch verursachten Beschwerden entstehen demnach durch Störungen des freien Energieflusses, durch so genannte Fülle- oder Leere-Zustände bzw. durch eine Stagnation des Energieflusses. Auf allen Meridianen liegen nun genau definierte Punkte, auf die durch Nadelung (Akupunktur), Massage (Tuina), Wärmeeinwirkung (Moxa) oder Druck (Akupressur) therapeutisch eingewirkt werden kann, um bestimmte Störungen des Energieflusses zu beseitigen.
Bei der Akupressur wird durch leichten bis festen Druck oder durch Klopfen auf die speziellen Punkte eingewirkt, um eine Normalisierung des Energieflusses zu erreichen. Man wendet die Akupressur meist beidseits der Körperachse an, da die Meridiane symmetrisch angeordnet sind. Die Anwendung kann durchaus mehrmals täglich mehrere Minuten lang stattfinden.
Die Akupressur können Sie bei zahlreichen Krankheiten einsetzen. Sie benötigen keine weiteren Hilfsmittel. Das Geniale dabei ist: Auch als Laie können Sie die Griffe bei sich selbst oder bei anderen Personen ohne Nebenwirkungen anwenden, sowohl zur Akuttherapie, falls keine medizinische Fachkraft erreichbar ist, oder als Begleittherapie zu einer bestehenden Behandlung.

Mudra ist ein Begriff aus dem indischen Sanskrit und bedeutet symbolische Handstellungen. Solche werden seit Jahrtausenden im Buddhismus und Hinduismus praktiziert und stellen ein kraftvolles Instrument zur Behandlung zahlreicher Krankheiten und zur Harmonisierung von Körper und Geist dar. Eine Mudra gibt der feinstofflichen, fließenden Energie – Prana, Qi, Lebenskraft – eine bestimmte Richtung, um damit bestimmte Selbstheilungskräfte anzuregen und Krankheiten zu heilen.
Man bezeichnet die Mudras auch als Finger-Yoga, weil wie beim Yoga jede Stellung der Finger oder der Hand eine besondere energetische Wirkung auf den ganzen Körper bewirkt. Jeder einzelne Finger ist dabei einem Element, einem Organsystem und einem psychischen Zustandsbild zugeordnet. Dadurch kann ganz gezielt gearbeitet werden.
Die Anwendung von Mudras kann problemlos auch von Laien durchgeführt werden. Sie helfen bei vielen funktionellen Beschwerden des Atem- und Verdauungstraktes, bei Schmerzzuständen und vor allem bei psychischen Zustandsbildern. Sie können die Griffe in fast jeder Lebenslage durchführen, oft sogar für die Umgebung nicht erkennbar: etwa beim Gehen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer oder beim Fernsehen. Wenden Sie sie am besten ein- oder beidseitig an und jeweils für die Dauer von einigen Minuten – bis zu einigen Malen am Tag.

In fast allen indigenen Kulturen der Welt ist eine uralte Tradition weit verbreitet: die des Handauflegens und des Heilströmens. Sie findet bei der Behandlung von körperlichen wie geistigen Gesundheitsstörungen ihre Anwendung. Diese Technik wurde im frühen 20. Jahrhundert von Jiro Murai in Japan wiederentdeckt und Jin Shin Jyutsu genannt, was Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen bedeutet. Mary Burmeister, eine Schülerin von Jiro Murai, hat sie in der westlichen Welt bekannt gemacht.
Durch das Auflegen der Hände auf bestimmte Energiepunkte – so genannte Sicherheitsschlösser, an denen sich die Vitalenergie konzentriert – kommt die Lebensenergie Qi ins Fließen, was wiederum die Selbstheilungskräfte stark anregt. Auf diese Weise können Sie viele Beschwerden lindern oder sogar heilen. Zudem tritt eine deutliche psycho-physische Entspannung ein.
Legen Sie dabei die Fingerspitzen oder die Handfläche auf einen Energiepunkt und beobachten Sie, wie Sie bereits nach kurzer Zeit ein Kribbeln oder feines Pochen spüren können. Beim Heilströmen wählen Sie einen oder mehrere Griffe aus und verweilen jeweils einige Minuten in dieser Stellung. Nach einer kurzen Pause gehen Sie zum nächsten Griff über. Sie können problemlos auch eine andere Person wie den Partner oder Kinder heilströmen.
Neben der Behandlung von körperlichen Beschwerden stehen vor allen die Stärkung des Immunsystems und die günstige Beeinflussung von psycho-physischen Erschöpfungszuständen im Vordergrund.

Dr. med Dieter Awender ist Internist mit den Zusatzbezeichnungen Naturheilverfahren, Akupunktur, Homöopathie und Kurmedizin. Er hat traditionelle Heilmethoden aus aller Welt kennengelernt und diese mit der modernen westlichen Medizin verbunden.
Er arbeitete fast drei Jahrzehnte in eigener Praxis und setzte dabei unter anderem folgende naturheilkundliche Methoden ein:
- Traditionelle chinesische Medizin (TCM) / Akupunktur
- Alternative, ganzheitliche Schmerzmedizin
- Eigenblutbehandlung
- Sauerstoff Mehrschritt Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne
- Dorn- Wirbeltherapie
- Magnetfeldtherapie
- Mikrobiologische Therapie
Seit 2019 ist er ärztlicher Praxismitarbeiter in der Praxis für Orthopädie Dr.med. / Univ. Aleppo Hamid Hesso in Trier tätig. Dort bringt er seine langjährige Erfahrung, insbesondere im Bereich der Akupunktur weiter gezielt ein – unter anderem bei:
- Alternativer Schmerztherapie
- Unterstützung bei Nikotinentwöhnung und der Gewichtsabnahme
- Psychischer Stabilisierung
Das Buch ist sein Vermächtnis für Menschen, die ihre Gesundheit aktiv unterstützen wollen
Heile Dich Selbst mit Deinen Händen:
Als ärztlicher Praxismitarbeiter bin ich in der
Praxis für Orthopädie
Dr. med. / Univ. Aleppo
Hamid Hesso
Tessenowstraße 29
54295 Trier
tätig
Therapieschwerpunkte:
Alternative Schmerztherapie
TCM - Akupunktur
Akupunktur zur Nikotinentwöhnung
Akupunktur zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme
Akupunktur zur psychischen Stabilisierung
Termine:
Mo. und Do. 16:00 - 17:30 Uhr
Anmeldung:
Tel. 0651 - 99 37 57 84

Dr. med Dieter Awender



